Willkommen beim Verein Jagd und Bündnerheimat

Internes Jagdschiessen am 18. Juni 2011

Jagdschiessen Meilen Pfannenstiel 2011

Internes Jagdschiessen
vom 18. Juni 2011

Am 18. Juni 2011 fand zum 10x auf dem Jagdschiessstand Pfannenstiel, Meilen das Jagdschiessen des Verein Jagd + Bündnerheimat statt. Auch dieses Jahr wurden wir von unseren Gastgebern herzlich aufgenommen und konnten von der hervorragenden Infrastruktur profitieren. Für die Gastfreundschaft bedanken wir uns ganz herzlich bei den Jagdschützen Pfannenstiel.

Viele von uns waren zwar schon morgens beim ersten „Feuerfrei“ auf dem Gelände, aber nur wenige hatten den Schneid, sich dem Dauerregen zu widersetzen und den Blick durch Zielfernrohr oder über den Flintenlauf zu wagen. So kam es, dass die Kochkünste der Wirtin mit deren fleissigen Helfern und Helferinnen mehr Aufmerksamkeit erhielten, als die netten Damen bei der Standblattausgabe. Nachdem auch die letzten Optimisten mit gefülltem Leib und gespülter Kehle einsehen mussten, dass das Wetter vermutlich doch nicht besser wird, konnten Warner und Standaufsicht ihr Tagewerk verrichten. Das Schiessprogramm auf Reh und Gams, Hase und Tontaube versprach dem Schützen, sein Können in jeder Disziplin zeigen zu können.

Die Stellungen beim Collani-Cup sitzend angestrichen, kniend angestrichen, stehend angestrichen und die beiden Schüsse ab Hochsitz, liessen doch bei einigen, der in die Jahre gekommenen Teilnehmer, ein leichtes Stöhnen hervorrufen wobei nicht wirklich ein Unterschied zwischen jüngeren und reiferen Schützen erkennbar war.

Lautäusserungen, aber ganz anderer Art, konnte man bei den Tontauben vernehmen. Der Eine mit einem Hirschbrunftähnlichen „Grunzen“ die Tontaube auslöste, der oder die Andere mit einem kläglichen Ja oder Hoh.

Der Hase zeigte sich von seinen beiden besten Seiten. Unermüdlich versuchte er von links oder rechts der Garbe zu entfliehen, mit dem Ergebnis, dass es ihm nur selten gelang. Neidisch sah man ihn zu den Tauben rüberschielen, welche grössere Chancen hatten ihrem Schicksal zu entrinnen.

Auch Optimisten haben mal recht, und somit zeigte ich das Wetter im fortgeschrittenen Nachmittag teilweise gnädig und einige durften fast unbehelligt ihre Schüsse platzieren.

Gleich bei der Standblattabgabe durfte jede Schützin und jeder Schütze ein aus Hirschhorn gefertigtes Bolo entgegen nehmen. Nach Feuerende begrüssten Präsident Marco Derungs und Gabenchef Ludi Weibel mit Stellvertreterin Manuela Fleischmann im Schützenzelt die ausharrenden Schützen zum Absenden. Schön zu hören, dass ausser eines unglücklich verlaufenden Kontaktes mit einem ZF, keinerlei Verletzungen zu beklagen waren.

Solche aufwändig zu organisierenden Anlässe können nur durchgeführt werden, mit der Hilfe von freiwilligen Helfern und Heferinnen sowie von kleinen und grossen Sponsoren, welche ein Dankeschön in Form eines kräftigen Beifalls erhielten. Jeder anwesende Schütze/in konnte sich in den jeweiligen Stichrangierungen vom reichhaltig gefüllten Gabentisch etwas aussuchen. Wer sich die genaue Platzierung nochmals ansehen möchte, kann das auf unserer Homepage www.vjbh.ch tun.

Gleich nach der Leerung des Gabentisches spielte die Länder-Gruppe „Hörnlifäger“ zum gemütlichen Beisammensitzen auf. Mit viel Freude und vollem Bauch und Händen traten die einen etwas früher, andere etwas später den Heimweg an.

Weidmanns Gruss
Vorstand VJBH

Wie die VJBH-Jagdschützen geschossen haben, sehen Sie in der Rangliste

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