Eindrücke
des Vereinsausfluges
im
Kohlebergwerk Käpfnach in Horgen
Am
Samstag 19. Juli besammelten sich die Teilnehmer zum diesjährigen
Familienausflug des Vereins Jagd + Bündnerheimat bereits um Uhr 08:30 beim
Kohlenbergwerk Käpfnach in Horgen. Leider war die Beteiligung unter den
Erwartungen der Organisatoren geblieben. Wie sich aber später
herausstellte, hat sich die Teilnahme für die kleine Gruppe mehr als
gelohnt. Unter der Führung von Frau Schluep genossen wir zuerst eine
Zeitreise durch die Geschichte des historischen Kohlebergwerkes Käpfnach.
Anhand eines Filmes, welcher zu Propagandazwecken in der Zeit des zweiten
Weltkrieges entstand, konnten sich alle Teilnehmer ein Bild der harten
Bergwerksarbeit machen. Mit einem Rundgang durchs Museum, in welchem der
Kohleabbau illustriert wird und zahlreiche Relikte aus der Geschichte des
Bergwerkes dargestellt werden, wurde
der erste Teil der Führung abgerundet. Danach führte uns Frau Schluep in
das heute noch begehbare 1,5 km lange Stollenlabyrinth. Mit der
Bergwerks-Bahn, die früher für den Kohlenabtransport eingesetzt wurde,
fuhren wir also in den Stollen hinein. An verschiedenen Stellen wurden wir
über den Abbau instruiert. Am Schluss gab’s dann noch den
obligatorischen Stollentrunk. Wieder bei Tageslicht angekommen, begaben wir
uns zum Restaurant Halbinsel Au, wo wir mit einer erfrischenden Ananasbohle
empfangen wurden. Pünktlich zur Mittagszeit servierte uns die Küchenmannschaft
des Restaurants ein feines Mittagessen. Bei Kaffe und Dessert wurden dann
bereits die ersten Pläne zur kommenden Jagd geschmiedet. Um Uhr 15:00
besuchten wir noch das angrenzende Weinbau-Museum.
Anhand eines Rundganges
erfuhren wir viele interessante Dinge vom Rebbau, der Veredlung von Reben,
über das Pressen der Trauben, das lagern in den
Fässern und über das Abfüllen des Weines in die Flaschen. Auch hier wurden wir zum Schluss mit einem Apéro
verwöhnt. Der Wein Marke Eigenbau und unverkäuflich mundete hervorragend
und verleite dem offiziellen Teil unseres Ausfluges einen wunderbaren
Abschluss.
Für die
Mithilfe bei der Organisation danke ich meinen Kollegen Hans und Hanspeter
bestens.
Präsident
Marco Derungs