Jäger Mathis droht Ausschluss aus dem BKPJV

von Walter Vaterlaus erstellt am 07.06.2016

Die Bündner Jäger wollen Gegner der Sonderjagd nicht mehr länger im Verband akzeptieren. Der Bündner Kantonale Patentjäger-Verband hat genug von Sonderjagdgegnern in den eigenen Reihen. Wie es im «Bündner Jäger» heisst, denkt Verbandspräsident Robert Brunold über den Ausschluss gewisser Mitglieder nach.

Insbesondere die Mitgliedschaft von Grossrat Christian Mathis, der die Sonderjagdinitiative lanciert hatte, steht zur Diskussion. «Wir diskutieren dies nun in Ruhe und sachlich im Zentralvorstand und werden dann den Entscheid den Direktbetroffenen und der betroffenen Sektion mitteilen», wird Brunold im «Bündner Jäger» zitiert.

Mathis ist aber nicht der Einzige, der um seine Mitgliedschaft im einflussreichen Patentjägerverband fürchten muss. Gemeint seien auch die «Einflüsterer» von Mathis, die als Sonderjagdgegner jede Gelegenheit nutzen würden, die demokratisch gefällten Entscheide der Bündner Jägerbasis infrage zu stellen, heisst es im Bericht weiter.

Mehr Respekt verlangt 

Der «Bündner Jäger» schiesst schon jetzt scharf in Richtung von Abweichlern wie Mathis. Im Bericht, der den Titel «Feiger ‘Heckenschütze’ Mathis?» trägt, wird Mathis vorgeworfen, dass er zwar in Leserbriefen austeile, dann aber nicht Grösse habe, an der Delegiertenversammlung zu erscheinen. «Das Zeigen von respektvollem Verhalten sieht anders aus», heisst es im Bericht weiter.

Quelle: Südostschweiz, 7. Juni 2016, Seite 3.

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