Leben mit dem Wolf stellt uns vor neue Herausforderungen

von VJBH Administrator erstellt am 05.05.2020

2019 nahm in Graubünden die Anzahl Wölfe in allen Kantonsteilen zu, insbesondere in der Surselva, am Heinzenberg und im Hinterrhein. Die Rückkehr der Grossraubtiere und insbesondere die rasche Bestandesentwicklung des Wolfs in unserer Kulturlandschaft stellt alle vor neuen Herausforderungen. Der Kanton Graubünden versucht auf allen möglichen Ebenen, mit konsequentem Wildtiermanagement, offener Kommunikation und mit der Beratungsstelle Herdenschutz am LBBZ Plantahof, das Zusammenleben von Grossraubtieren und Mensch im intensiv genutzten Kantonsgebiet zu ermöglichen. Im Wildtiermanagement müssen jedoch die Bedürfnisse von Mensch und Tier gegeneinander abgewogen und die Konflikte zwischen den direkt betroffenen Interessengruppen reduziert werden. Nur so können sich die Grossraubtiere langfristig etablieren und ihre Wirkung im Ökosystem erzielen.

Hier geht es zum Jahresbericht Wolf 2019 des Amts für Jagd und Fischerei des Kantons Graubünden→.

Die Erfahrungen in Graubünden zeigen im Jahr 2019 eine zunehmende Anzahl an Wölfen in allen Kantonsteilen, insbesondere in der Surselva. Leben mit dem Wolf stellt uns vor neuen Herausforderungen. In der aktuellen Lage ist es wichtig, dass eine koordinierte Vorgehensweise angestrebt wird und eine gute Zusammenarbeit stattfindet. Die schwierige Situation in der Landwirtschaft betreffend Wolfspräsenz erfordert klare Regeln und wirft neue Fragen auf. An wen können sich direkt Betroffene wenden? Welche Pflichten haben Alpverantwortliche und Alppersonal? Wem muss ein Wolfsriss gemeldet werden? Welche Massnahmen müssen ergriffen werden?

Hier geht es zum Bericht des AJF für den "Bündner Bauer 2020"→.

Bild: Marcel Langthim, Pixabay

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