Neues vom BKPJV

BKPJV Stellungnahme zur Kronenhirschbejagung

Der Antrag des erweiterten Zentralvorstandes des BKPJV, den Kronenhirsch an den ersten fünf Jagdtagen zu bejagen, hat zu vielen Diskussionen geführt, die offenbar auch aus Kreisen der Wildhut geschürt werden. Im "Bündner Jäger" wird deshalb die nachstehende Stellungnahme des BKPJV veröffentlicht werden.

Es kann nach Meinung von Verbandspräsident Robert Brunold nicht sein, dass sich das Amt für Jagd und Fischerei mit der Wildhut gegen eine vorsichtige erweiterte Bejagung des Kronenhirsches stemmt und gleichzeitig jede Woche Meldungen aus den verschiedensten Regionen eintreffen, dass genau Stiere (vorwiegend Kronenhirsche) in dieser Altersklasse aus verschiedenen Gründen erlegt werden mussten!

Der BKPJV ist mit seinem Antrag überzeugt, dass der eine oder anderen «Problemstier» so bereits auf der Jagd erlegt werden kann und solche Aktionen von der Wildhut nicht mehr in diesem Umfang nötig sein werden. Genau wie die Regulierung des weiblichen Wildes, ist die Regulierung des Kronenhirsches in erster Linie die Aufgabe der Jäger und nicht der Wildhut.

Sollte sich wirklich herausstellen, dass auf der nächsten Jagd zu viele Stiere dieser Altersklasse erlegt werden, ist der Zentralvorstand bereit, bereits nach einem Jahr die Öffnung wieder einzuschränken.